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Unternehmensname und Domainwahl – so machen Sie von Anfang an alles richtig beim Branding

Passenden Unternehmensnamen finden

Sie möchten ein Maklerunternehmen gründen? Die Wahl eines passenden Unternehmensnamens sollte dabei weit oben auf Ihrer Prioritätenliste stehen, denn er bildet die Basis für Ihre gesamte Marke. Mit dem Namen treten Sie im Idealfall für viele Jahre am Markt auf. Auch die zugehörige Domain sollten Sie mit Bedacht wählen, um optimale Voraussetzungen für Ihren Geschäftserfolg zu schaffen. 

Inhaltsverzeichnis: 

  1. Der richtige Name wird zur unverwechselbaren Marke
  2. Wie finde ich einen passenden Namen?
  3. Diese Stolperfallen sollten Sie bei der Namensfindung vermeiden
  4. Rechtlich absichern: Recherche und Expertenrat einholen
  5. Die finale Auswahl: Wie werden Sie zukünftig heißen?
  6. Die passende Domain finden

Der richtige Name wird zur unverwechselbaren Marke

Häufig werden die Wichtigkeit des Unternehmensnamens sowie der Aufwand für die Namenssuche unterschätzt. Der Name sollte ausdrücken, wofür Ihr Unternehmen steht sowie Kooperationspartner und Kunden begeistern. In der Regel ist der Name das Erste, das potenzielle Kunden und Partner kennenlernen. Daher sollte der Name überlegt gewählt sein und keine Verwechslungsgefahr bieten. Ein guter Name zeichnet sich durch Attribute wie Einzigartigkeit, Originalität und Glaubwürdigkeit aus. Zwar gibt es für die perfekte Namenswahl verschiedene Formeln, diese funktionieren aber nur bedingt für alle Unternehmen in verschiedenen Branchen. Achten Sie darauf, dass der Name aus der Menge heraussticht, nicht zu langweilig ist und nicht zu ähnlich zu Ihrer Konkurrenz. Ihre Kunden sollen sich schließlich Ihren Namen leicht merken können. 

In der Maklerbranche sind viele Eigennamen vertreten, daher können Sie sich mit etwas Kreativität leicht abheben. Ob ein Name überzeugend klingt, ist sehr subjektiv und sollte daher nicht das Hauptauswahlkriterium sein. Fragen Sie sich eher, ob der Name zu dem passt, was Sie anbieten und wofür Sie stehen möchten: Soll er maskulin oder feminin klingen, eher sachlich oder weich und freundlich? Behalten Sie auch Ihre Zielgruppe im Blick: Senioren verstehen beispielsweise englische Wortspiele in der Regel weniger.

Wie finde ich einen passenden Namen?

Verschiedene Agenturen, die sich speziell auf die Namenssuche für Unternehmen spezialisiert haben, bieten Neugründern professionelle Unterstützung. Aber mit einem systematischen Vorgehen kann jeder Unternehmer selbst einen passenden Namen finden. Setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck, denn dann blockiert häufig unser kreatives Denken. Versuchen Sie stattdessen, Ihr Gehirn im Alltag kreativ herauszufordern und beispielsweise einen neuen Weg zur Arbeit zu nehmen oder an einem anderen Platz zu arbeiten. So schaffen Sie für Ihr Namens-Brainstorming ideale Voraussetzungen.

Sammeln Sie zu Beginn Wörter, aus denen sich später der Name ergeben kann. Gehen Sie beispielsweise Ihren Businessplan durch und markieren Sie wichtige Wörter. Fragen Sie sich, was Ihr Unternehmen ausmacht und gehen Sie auf Ihr Alleinstellungsmerkmal ein. Überlegen Sie im nächsten Schritt, wie Sie weitere Wörter finden können, indem Sie beispielsweise Übersetzungen und Synonyme nutzen oder verwandte Wörter per Mindmap sammeln. Denken Sie in verschiedene Richtungen – Sie könnten sich zum Beispiel fragen, welche Charaktereigenschaften Ihr Unternehmen hätte, wenn es eine Person wäre. Je mehr Möglichkeiten Sie zu Beginn sammeln, desto größer wird Ihr Wortschatz, aus dem Sie Ihren Namen bauen können. Hilfreich können zusätzlich auch Tools wie Namensgeneratoren oder Crowd-Naming-Plattformen sein. Allerdings werden die Namensvorschläge nur selten rechtlich geprüft. 

Dies sind gängige Namenstypen, aus denen Sie wählen können: 

  • Bildhafte Namen: Diese Namen erzeugen ein Bild oder eine Assoziation beim Hörer und beschreiben nicht direkt, was das Unternehmen tut. Beispiele sind geografische Begriffe, Götternamen, Planeten, Naturbegriffe wie Tiere. Es wird zunehmend schwieriger, Sprachbilder zu finden, die noch niemand verwendet.  
  • Beschreibende Namen: Hierzu gehört beispielsweise „Mustermann Immobilien”. Dieser Typ ist am meisten vertreten und besteht aus dem Namen des Gründers oder Eigentümers und der Tätigkeit. 
  • Abkürzungen: Da dieser Namenstyp früher sehr häufig gewählt wurde, wirkt er mittlerweile veraltet. Kunden können sich nichts unter den einzelnen Buchstaben vorstellen, daher wirken sie schnell austauschbar. Falls Sie trotzdem eine Abkürzung verwenden möchten, eignen sich Akronyme, die wie ein Wort gesprochen werden, besser. 
  • Kunstnamen: Diese Begriffe sind nicht im Duden zu finden, da sie erfunden sind. So kann ein Wort verändert, Wortteile angehängt oder weggelassen oder mehrere Wörter zu einem kombiniert werden. Ein großer Vorteil dieser Namenstypen ist, dass Sie eine inhaltliche Botschaft haben und trotzdem einzigartig sind. 
  • Namens-Namen: Diese Form ist besonders im Start-up-Bereich beliebt. Dabei wird ein Name erfunden, der einer realen Person gehören könnte. Es handelt sich dabei also nicht um den Gründernamen. In der Mode- und Kosmetikbranche hat sich dieser Namenstyp ebenfalls etabliert. 

Ein weiterer Tipp, um einen Namen eingängiger zu machen, ist die Verwendung einer Alliteration, also Wörter, die mit gleichen Buchstaben beginnen. Diese können wir uns durch den Gleichklang besser merken. Auch das Storytelling rund um den Namen und die Marke wird immer wichtiger in der Kundenkommunikation. Wenn sich Kunden fragen, was Ihr Unternehmensname bedeutet, können Sie die Erklärung direkt in der externen Kommunikation beispielsweise auf Ihrer Website einsetzen. 

Namenssuche

Diese Stolperfallen sollten Sie bei der Namensfindung vermeiden

Während der Unternehmensgründung haben Sie zahlreiche Aufgaben parallel zu bewältigen. Trotzdem sollten Sie der Namensfindung genügend Zeit einräumen. Planen Sie mindestens vier bis acht Wochen ein. Der Name sollte feststehen, wenn auch der Businessplan fertig ist – spätestens aber, wenn Sie Werbematerial in den Druck geben oder extern über das Unternehmen sprechen möchten. Beachten Sie hierbei auch, dass es nach einer Markenanmeldung eine dreimonatige Widerspruchsfrist gibt, in der andere Unternehmen beispielsweise widersprechen können, wenn Ihre Marke zu ähnlich ist. Am besten legen Sie sich daher nicht zu früh auf eine Version fest. 

Immer wieder verwenden Unternehmen zunächst einen Arbeitstitel, von dem es sich später nur schwer wieder lösen lässt. Wählen Sie daher direkt einen Arbeitstitel, der auf keinen Fall zur Verwendung geeignet ist, um sich nicht zu sehr daran zu gewöhnen. Wenn Sie international tätig sind und zum Beispiel Immobilien im Ausland vermarkten oder in einem Grenzgebiet tätig sind, sollten Sie außerdem überprüfen, ob Ihr Name in anderen Sprachen andere oder sogar negative Bedeutungen hat. Suchen Sie Ihren Namen nicht nur nach verfügbaren Domains aus, beispielsweise indem Sie an den ursprünglich gewünschten Namen noch mehrere Buchstaben oder Zahlen anhängen, die den Namen unverständlich machen. 

Wichtig ist auch, dass Sie vorausschauend planen: Passt Ihr gewünschter Name noch zu Ihrem Unternehmen, wenn Sie zukünftig Ihre Leistungen erweitern, ein neuer Geschäftspartner hinzukommt oder wenn Sie Ihr Unternehmen später einmal verkaufen möchten? Außerdem sollte der Name schutzfähig sein, das bedeutet, dass er als Marke geschützt werden kann –  ähnlich einem Patent. Dann darf Ihr Name von keinem anderen Unternehmen verwendet werden, was Ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil bietet. Prüfen Sie unbedingt im Rahmen einer Namens- und Markenrecherche, ob Ihr angedachter Name noch frei ist. Aufgrund der Vielzahl der Unternehmen wird es immer schwieriger, noch freie Namen zu finden. Trotzdem sollten Sie Ihren Namen nicht unnötig kompliziert wählen. Eine Faustregel hierbei: Der Name sollte sich mit einem Hinweis erklären lassen. 

Rechtlich absichern: Recherche und Expertenrat einholen

Bei der Suche nach einem einzigartigen Namen sollten Sie überprüfen, dass genau dies der Fall ist: Der Name sollte keinem bestehenden Firmennamen ähneln oder gleichen – denn ist er bereits von einem anderen Unternehmen geschützt, kann dies für Sie teuer werden und Ihr Geschäft gefährden. Wichtige rechtliche Grundlagen sind das Bürgerliche Recht bei tatsächlicher Verwendung und das Handelsrecht nach Eintragung des Unternehmens in das Handelsregister. Außerdem können Sie Ihren Firmennamen schützen, indem Sie den Firmennamen als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eintragen. Der Firmenname muss immer den Zusatz der Rechtsform des Unternehmens beinhalten und somit die Geschäftsverhältnisse und Haftungsverhältnisse anzeigen. Zudem sind Firmenname mit Begriffen wie Institut, Finanz, Bio, Bank oder europäisch häufig unzulässig, da sie für Kunden irreführend sind.

Recherchieren Sie zunächst selbst eingehend, welche ähnlichen Namen es bereits gibt. So haben Sie später eine bessere Chance, dass Ihr gewünschter Name geeignet ist. Testen Sie verschiedene Schreibweisen und suchen Sie nach Unternehmen mit ähnlichen Leistungen in Ihrer Umgebung. Hierzu können Sie zunächst googeln und beim Deutschen Patent- und Markenamt nachschauen. Prüfen Sie auch Domains mit verschiedenen Endungen. Ziehen Sie nach einer umfassenden Namen- und Markenrecherche unbedingt einen spezialisierten Markenrechtsanwalt hinzu. Beachten Sie, dass jede Namensprüfung durch einen Anwalt extra kostet. Firmennamen sind oftmals nur für bestimmte Branchen oder Länder geschützt. Falls Sie also später erwägen sollten, international zu expandieren, könnte dies im Lauf der Jahre zu Komplikationen führen. 

Rechtliche Absicherung

Die finale Auswahl: Wie werden Sie zukünftig heißen?

Um den finalen Namen auszusuchen, lohnt es sich, ihn Bekannten, Mitarbeitern, Partnern oder anderen Vertrauenspersonen zu zeigen, auf deren Meinung Sie wert legen. So können Probleme oder andere Unstimmigkeiten aufgeworfen werden, die Sie bisher noch nicht bedacht haben. Dabei sollten Sie allerdings nicht nach subjektivem Feedback fragen, da Sie vermutlich viele verschiedene Meinungen hören werden. Anstatt zu fragen „Wie findest du den Namen XY?” oder „Welcher Name gefällt dir am besten?” sollten Sie also lieber Fragen stellen wie „Drückt der Name für dich Professionalität aus?” oder „Welcher Name vermittelt für dich Effizienz und Zuverlässigkeit?”. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass jeder neue Name eine gewisse Zeit benötigt, bis ein Gewöhnungseffekt eintritt. Dieser tritt spätestens ein, wenn das Logo sowie der Name im Arbeitsalltag verwendet werden. Final entscheiden müssen Sie als Gründer dann selbst, schließlich stehen Sie auch als Person für das Unternehmen und sollten sich mit dem Namen maßgeblich identifizieren können. Niemand kennt die Anforderungen und Ziele Ihres Unternehmens so gut wie Sie.

Die passende Domain finden

Ihr Unternehmensname steht fest, nun möchten Sie mit einer Website eine passende Online-Präsenz einrichten. Damit Ihre Website online gehen kann, müssen Sie zunächst eine Domain wählen. Dabei wählen Sie sowohl den Domainnamen als auch eine Domainendung, auch Top-Level-Domain genannt. Ihr Domainname sollte kurz und einprägsam sein und so nah wie möglich Ihrem Unternehmensnamen entsprechen. Bei Websites für den deutschen Markt wählen Sie am besten „.de” und in Ausnahmefällen „.com”- Endungen. Für Österreich und die Schweiz empfehlen sich entsprechend „.at” bzw „.ch”- Endungen. onOffice hilft Ihnen beim Thema Domain-Hosting für Ihre Website gerne weiter. 

Die Preise unterscheiden sich zwischen den Anbietern in der Regel nur leicht. Entscheidend ist vielmehr, ob Ihre gewünschte Domain bereits vergeben ist. Je nachdem, wie groß die Nachfrage ist, unterscheiden sich die Preise deutlich. Wenn Sie erwägen, eine bereits registrierte Domain zu kaufen, sollten Sie gründlich recherchieren, welche anderen Unternehmen diese vorher genutzt haben. Die Historie der Domain kann schnell einen negativen Einfluss haben, beispielsweise auf Ihr Google-Ranking. Außerdem sind etablierte Top-Level-Domains wie „.com“ oder „.de“ in der Regel günstiger, viele Kombinationen aber bereits vergeben. Die Kosten für eine .com-Domain belaufen sich auf ca. 15 bis 25 Euro pro Jahr.

Mit Name, Domain und Social Media erfolgreich starten

Einen individuellen Namen zu finden ist nicht immer leicht und erfordert einiges an Zeit und Brainstorming. Investieren Sie hier von Beginn an genügend Aufwand, sind Sie für Ihren Start am Markt optimal aufgestellt. Abgerundet wird Ihr Branding mit einer passenden Domain. Tipp: Benennen Sie auch Ihre Social-Media-Accounts passend und eingängig und prüfen Sie frühzeitig, ob Ihr Wunschname noch verfügbar ist. 

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