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Smarthomes: Die Zukunft des Wohnens?

Smarthomes

Wer in eine Immobilie investiert, möchte sie schützen: nicht nur vor Einbrechern, sondern auch vor Schäden. Ein Smarthome gestaltet das Wohnen sicherer und komfortabler und ist mittlerweile mehr als ein Spielzeug für Technikbegeisterte. Wir erklären in diesem Beitrag, warum Smarthomes die Zukunft gehört und warum Sie sich als Makler mit den Möglichkeiten auskennen sollten. 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Vorteile eines vernetzten Zuhauses
  2. Darum sollten Sie sich mit Smarthome auskennen
  3. Das sind die bekanntesten Smarthome-Geräte
  4. Sicherheit und Kosten sind Eigentümern wichtig
  5. Die Zukunft der Hausautomatisierung

Die Vorteile eines vernetzten Zuhauses

Unter dem Begriff Smarthome versteht man intelligente Systeme, die sich über Smartphones, Tablets oder Sprachassistenten bedienen lassen. Die Steuerung erfolgt über Apps, die entweder mit dem Gerät direkt oder über einen Hub oder ein Gateway verbunden sind. Sie interagieren über Funk/WLAN oder Kabel mit verschiedenen Gadgets im Haushalt. 

Man unterscheidet zwischen einem geschlossenen und einem offenen System. Bei einem geschlossenen Smarthome-System legt man sich auf einen Hersteller fest. Vorteile sind unter anderem eine höhere Sicherheit und eine einwandfreie Kompatibilität der einzelnen Geräte. In offenen Smarthome-Systemen werden Geräte verschiedener Hersteller vernetzt. 

Darum sollten Sie sich mit Smarthome auskennen

Intelligente Smarthome-Anwendungen boomen. Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom besaßen fast vier von zehn befragten Personen im Jahr 2020 mindestens ein Smarthome-Gerät. Rund 40 Prozent nutzen bereits smarte Anwendungen in ihrem Haushalt. Dabei handelt es sich meist um Gadgets aus den Bereichen intelligente Beleuchtung, Video-Überwachung oder Smart Speaker wie Amazon Echo oder Google Home. Und die Entwicklung geht weiter: Jeder Zweite würde in seinen eigenen vier Wänden am liebsten alle technischen Geräte miteinander vernetzen und digital steuern.

Smarte Helfer steigern Komfort, Wohnqualität und damit auch den Immobilienwert. Bitkom fand heraus, dass jeder Vierte für ein smartes Zuhause mehr zahlen würde. Bei jedem Dritten spielen Smarthome-Anwendungen bei der Entscheidung für Kauf oder Miete eine Rolle. Sie sollten deshalb wissen, ob bereits intelligente Technologien in einer Immobilie vorhanden sind oder wie zukünftige Potenziale genutzt werden können, um das Haus oder die Wohnung zu vernetzen.

Besonders großes Potenzial bieten laut der Bitkom-Studie Senioren, die lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben möchten. Von den 50- bis 64-Jährigen nutzen die Hälfte der Befragten bereits Smarthome-Geräte. Bei der Generation 65 plus sind es derzeit nur 13 Prozent – Tendenz steigend. 

Frau bedient Tablet

Das sind die bekanntesten Smarthome-Geräte

  • Eine smarte Lichtsteuerung kombiniert Sicherheit mit Energiesparen. Über eine App entscheiden Sie, wann in welchem Raum welche Lampe eingeschaltet wird. Eine smarte Lichtsteuerung kann zusätzlich Teil eines Alarmsystems sein, welches das Licht im Einbruchsfall automatisch einschaltet.
  • Kameras im Innen- und Außenbereich nehmen jede Bewegung war und übertragen die Aufnahmen live auf das Smartphone. Je nach Gadget können Sie über die App einen akustischen Alarm auslösen oder eine grelle Beleuchtung einschalten.
  • Smart Speaker findet man mittlerweile in vielen Haushalten. Die intelligenten Lautsprecher sind von vielen bekannten Herstellern erhältlich und erlauben eine Steuerung der vernetzten Geräte über die Sprache.
  • Kontakte an Fenstern und Türen benachrichtigen über eine Smartphone-App, sobald eine verdächtige Bewegung registriert wird. Die smarten Assistenten erkennen, ob ein Fenster oder Tür geschlossen oder geöffnet ist. 
  • Glasbruch- und Körperschallsensoren erkennen Einbruchsversuche frühzeitig. Je nach Alarmsystem reagieren sie akustisch über ein eingebautes Mikrofon oder informieren sofort eine Sicherheitsfirma.
  • Mit einer automatischen Rollladensteuerung täuschen Sie Ihre Anwesenheit vor. Sie öffnen und schließen sich zu festgelegten Zeiten und können auf Wetterveränderungen reagieren. 
  • Rauchmelder, die mit einer App verbunden sind, informieren Sie umgehend, sobald verdächtiger Rauch entsteht. 
  • Eine Türklingel mit Kamera und Fingerprintsensor soll es Einbrechern besonders schwer machen. Sie sendet eine Push-Mitteilung, sobald die Klingel betätigt wurde, und überträgt das Bild auf das Smartphone. Falls keine Internetverbindung zur Verfügung steht, lässt sich das smarte Gadget mit der manuellen Klingel koppeln.
  • Smarte Thermostate sparen Energie und senken Kosten. Egal ob Raum- oder Heizkörperthermostat, beide lassen sich problemlos mit beinahe jedem Heizungssystem verbinden. Über eine App bestimmten Sie die Temperatur und können Automatisierungen festlegen, wie zum Beispiel voreingestellte Temperaturen bei Abwesenheit. 
  • Im Alter steigt das Risiko eines Unfalls in den eigenen vier Wänden. Ein Hausnotrufsystem gibt Senioren Sicherheit, damit sie so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben können. Darüber kann ein Smarthome-System beispielsweise automatisch den Herd ausschalten, wenn sich niemand über längere Zeit in der Küche befindet. 
Mann bedient Tablet

Sicherheit und Kosten sind Eigentümern wichtig

Die meisten Personen, die bisher noch keine Smarthome-Anwendungen nutzen, scheuen laut Bitkom die Kosten. Dabei sind die Preise für die digitalen Alltagshelfer mittlerweile moderat geworden. Ein einfaches Smarthome-Paket mit Speaker, Basisstation und drei Leuchtmitteln erhält man bereits für wenige hundert Euro. Ein umfangreiches System für ein Einfamilienhaus kostet allerdings schnell mehrere Tausend Euro. Wer in einem Neubau ein individuelles Smarthome-System plant, sollte etwa ein Prozent der gesamten Baukosten für die Grundausstattung kalkulieren.

Bei der Sicherheit fürchten die meisten Befragten eine Bedrohung durch Hacker-Angriffe, den Missbrauch persönlicher Daten oder Eingriff in die Privatsphäre. Jedes ungeschützte Smarthome-Gerät ist ein potenzielles Angriffsziel – und das nicht nur für Hacker, sondern auch für Schadsoftware. Es ist deshalb wichtig, dass das WLAN-Netzwerk mit einem starken Passwort gesichert ist. Wer sich zusätzlich absichern möchte, sollte eine spezielle Cyber-Versicherung abschließen, die die Kosten für finanzielle Schäden durch Malware- oder Hackerangriffe übernimmt.


Die Zukunft der Hausautomatisierung

Smarthome-Systeme werden immer leistungsstärker und gleichzeitig günstiger. Diese Entwicklung wird sich auch in Zukunft fortsetzen und ein vernetztes Zuhause für viele Anwender noch attraktiver machen. Informieren Sie sich, welche Anwendungen aktuell angeboten werden und welche Vorteile sie bieten. Wichtig ist, dass Sie immer den Nutzen der Zielgruppen in den Mittelpunkt stellen. Eine Familie, die ihr erstes Eigenheim bezieht, interessiert sich für andere smarte Systeme als ein Seniorenpaar, das sicherer in den eigenen vier Wänden leben möchte. 


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