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Existenzgründung für Makler – Das sollten Sie als Gründer wissen

Existenzgründung für Makler

Wer sich als Immobilienmakler selbstständig machen möchte, sollte diese Entscheidung sorgfältig abwägen und die ersten Schritte gründlich planen. Wir haben wichtige Informationen und Tipps für Ihren Start zusammengestellt. Außerdem gibt einer unserer Kunden, der sich erfolgreich selbstständig gemacht hat, einen Einblick in seinen Weg als Unternehmer.

Inhaltsverzeichnis

  1. Tipps für eine erfolgreiche Gründung
  2. Diese Rechtsformen sollten Makler kennen
  3. Ihr Markenzeichen: Unternehmensnamen richtig wählen
  4. Wichtige Schritte für Ihre Gründung
  5. Insiderwissen: Experteneinblicke 
  6. Jetzt onOffice kostenlos testen und als Neugründer durchstarten

Tipps für Ihre erfolgreiche Gründung

Der Weg in die Selbstständigkeit hält einige Stolpersteine bereit. Besonders zu Beginn werden Sie einige Rückschläge einstecken müssen. Die meisten Gründer haben vor dem Start Zweifel, ob Sie mit einem eigenen Unternehmen die richtige Entscheidung treffen. Je gründlicher Sie im Vorfeld planen, desto eher verhindern Sie vorschnelle Entscheidungen. Ein gewisses Maß an Unsicherheit sowie eine intensive Vorbereitung sind also förderlich für den späteren Erfolg. 

Mithilfe eines Businessplans halten Sie im Vorfeld alles wichtige fest – vom Finanzplan über die Unternehmensziele und die Zielgruppe bis zur Marketingstrategie. Diesen benötigen Sie auch, um potenzielle Kreditgeber zu überzeugen. Ein detaillierter Finanzplan gibt Aufschluss, wie viel Fremdkapital Sie für Ihre Firmengründung und das benötigte Startkapital einplanen. Für die Gründung einer Kapitalgesellschaft müssen Sie nämlich ein gewisses Stammkapital auf einem Geschäftskonto vorweisen. Informieren Sie sich sorgfältig über mögliche Fördermittel und vergleichen Sie Angebote verschiedener Finanzierer.

Diese Rechtsformen sollten Makler kennen

Die Begriffe Firma und Unternehmen werden im täglichen Sprachgebrauch oft synonym verwendet. Firma beschreibt im Juristischen aber lediglich einen Namen, während Unternehmen eine rechtliche Einheit mit einer Rechtsform wie GmbH, UG oder AG meint. 

Für Gründer stellt sich somit die Frage, welche Unternehmensform sich am besten für ihr Vorhaben eignet. Zwischen folgende Rechtsformen können Sie grundsätzlich wählen:

  • Einzelunternehmen: Sie haften als Inhaber mit Ihrem Privatvermögen, keine Haftungsbeschränkung.
  • Eingetragener Kaufmann (e. K.): Der Inhaber haftet hier ebenfalls mit seinem Privatvermögen.
  • Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt): Hierbei benötigen Sie nur einen Euro Stammkapital.
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR, nicht haftungsbeschränkt): Für mindestens zwei Gesellschafter.
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): Sie benötigen mind. 25.000 Euro Stammkapital.
  • Offene Handelsgesellschaft (OHG) bzw. Kommanditgesellschaft (KG): Eignen sich für zwei oder mehr Gründer (ohne Haftungsbeschränkung).
  • GmbH & Co KG (haftungsbeschränkt): Kombiniert Aspekte der GmbH und Kommanditgesellschaft.
  • Aktiengesellschaft (AG): Diese Form ist nur für große Unternehmen gedacht, Sie müssen mindestens 50.000 Startkapital vorweisen.

Die für Sie geeignete Rechtsform hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wie viele Gründer sind involviert? Wie viel Startkapital können Sie aufbringen und möchten Sie die Haftung für Ihr Unternehmen beschränken? Auch bei der Wahl möglicher Unternehmensnamen können einige Rechtsformen Einschränkungen mit sich bringen. Ihre Kreditwürdigkeit kann durch die gewählte Geschäftsform beeinflusst werden. 

Unternehmensgründung Immobilienmakler

Ihr Markenzeichen: Unternehmensnamen richtig wählen

Neben der Rechtsform ist vor allem eines entscheidend: Wie soll Ihr Unternehmen heißen? 

Der Name sollte kurz, aussagekräftig und prägnant sein, damit er einen hohen Wiedererkennungswert hat. Bedenken Sie außerdem, was Ihre Zielgruppe anspricht: Ein jüngeres Klientel mag eher innovative, verspielte Namen, während der Unternehmensname im traditionellen Investorenbereich eher Erfahrung und Kompetenz ausstrahlen sollte. Optimalerweise gibt Ihr Name bereits Einblick, welche Leistungen Sie anbieten. Prüfen Sie unbedingt, ob Ihr Name bereits vergeben oder rechtlich geschützt ist. Ein Anwalt für Markenschutz hilft Ihnen bei Fragen weiter. 

Außerdem ist nicht jeder Name für jede Rechtsform erlaubt: Die sogenannte Firmierung – die Namensfindung für Unternehmen mit Eintragung ins Handelsregister – besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil kann selbst gewählt werden und enthält häufig den Namen des Gründers sowie die Berufsbezeichnung. Danach folgt der Rechtsformzusatz, der die gewählte Rechtsform beinhalten muss. Gegebenenfalls kommen Zusätze wie „i. G.“ (in Gründung) hinzu. Beachten Sie, dass eine spätere Namensänderung mit hohen Kosten und Nachteilen für Ihr Image einhergehen kann. 

Wichtige Schritte für Ihre Gründung

Genehmigungen und Maklerzulassung nach § 34c GewO

Um als Makler in Deutschland tätig zu sein, benötigen Sie eine behördliche Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO). Dazu sind einige Unterlagen bei der jeweiligen Kreisverwaltung einzureichen. Eine genaue Auflistung der Voraussetzungen finden Sie in diesem Blogbeitrag mit passender Checkliste zum Download. 

Gewerbe anmelden

Die selbstständige Tätigkeit als Makler fällt unter die Kategorie erlaubnispflichtiges Gewerbe, daher benötigen Sie für die Gründung unbedingt die im vorherigen Schritt beschriebene Maklerzulassung. Bei der Gewerbeanmeldung als Immobilienmakler wird hingegen bisher kein Sachkundenachweis verlangt. Neben dem Antrag auf Erlaubniserteilung stellen Sie einen Gewerbeantrag bei Ihrem zuständigen Gewerbeamt. Dazu benötigen Sie unter anderem Ihren Personalausweis (ggf. von jedem Gründer), ein polizeiliches Führungszeugnis sowie einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Eventuell müssen Sie dort auch Ihren Businessplan vorlegen. Nach Ihrer Gewerbeanmeldung sendet Ihnen das Finanzamt in der Regel automatisch einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu. Für selbstständige Makler ist außerdem in den meisten Fällen eine Eintragung in der Industrie- und Handelskammer (IHK) und ins Handelsregister Pflicht.

Mit passender Absicherung vorsorgen

Mit der Gründung eines eigenen Unternehmens gehen neben einer Verantwortung beispielsweise gegenüber Mitarbeitern einige Risiken einher. Gesundheitliche Probleme bis hin zu einer Berufsunfähigkeit können Sie freiwillig über eine gesetzliche oder private Krankenversicherung absichern. Für Makler ist es zudem sinnvoll, sich gegen Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzklagen ausreichend zu versichern. Dabei sind eine Betriebshaftpflichtversicherung sowie eine Firmen-Rechtsschutzversicherung zu empfehlen. 

Welche Versicherungen Sie benötigen, hängt beispielsweise auch davon ab, ob Sie eine besondere Betriebsausstattung, ein Firmengebäude und Fahrzeuge besitzen. 

Mitarbeiter anmelden: Berufsgenossenschaft und Arbeitsamt

Wenn Sie Ihr Team erweitern möchten, müssen Sie qualifizierte Mitarbeiter einstellen, die langfristig zu Ihnen und Ihren Vorstellungen für das Unternehmen passen. In diesem Fall müssen Sie außerdem der Berufsgenossenschaft (BG) beitreten. Über diese läuft die gesetzliche Unfallversicherung für Unternehmen und deren Mitarbeiter. Als Gründer können sich dort freiwillig versichern. Sind Ihre Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig, müssen Sie diese auch bei der Agentur für Arbeit, einer Krankenkasse und bei der Rentenversicherung anmelden.

Sonstige Vorbereitungen

Neben den Formalitäten gibt es einige weitere Aspekte, die für eine erfolgreiche Gründung wichtig sind und die Sie im Vorfeld abwägen sollten. Dazu gehört die Wahl Ihres Standorts sowie der Büroräume. Nicht zuletzt sollten Sie sich neben dem Namen auch eine ganzheitliche Corporate Identity überlegen mitsamt eines prägnanten Logos sowie einem modernen Internetauftritt

Arbeiten mit onOffice enterprise

Experteneinblicke von Alexander Mader, Inhaber Mader Immobilien

Alexander Mader war lange für ein renommiertes Bauträgerunternehmen in Augsburg als Projektleiter tätig, bevor er 2005 sein eigenes Unternehmen Immobilien Mader gründete. „Ich wollte meinen eigenen Weg gehen, und zwar genau in der Branche, in der ich zuvor schon als Angestellter gearbeitet hatte”, sagt Herr Mader über seine Motivation, sich selbstständig zu machen. Zu Beginn hatte er keinen eigenen Bestand an Immobilien und telefonierte per Kaltakquise die Privat-Inserate aus der Zeitung ab. Diese Kaltakquise ist heute nicht mehr erlaubt, daher sieht er für Einsteiger – in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen – derzeit noch die größte Schwierigkeit in der Objektakquise. „Langfristig erfolgreiche Makler sollten Leidenschaft und Interesse für den Beruf mitbringen und die Bereitschaft, sich konsequent fortzubilden”, so der Unternehmer. Neugründern rät er, immer auf den eigenen Bauch zu hören, auch wenn man besonders zu Beginn viele Ratschläge von außen bekommt. 

Heute ist der Fachbetrieb in Donauwörth mehrfach ausgezeichnet und vermittelt auch Immobilien im Ausland. Für Herrn Mader bedeutet Erfolg jedoch auch, sich beruflich zu verwirklichen und jeden Tag gerne zur Arbeit zu gehen. Ob er etwas an seinem Weg ändern würde? Darauf sagt er Herr Mader ganz klar nein. 


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