Digitalisierung in der Immobilienbranche: Wie verändert die Digitalisierung das Geschäft von Immobilienmaklern?

Digitalisierung in der Immobilienbranche

Inhaltsverzeichnis

  1. Automatisierung als Chance der Digitalisierung
  2. Kundenbindung verbessern
  3. Daten nutzen und verwalten
  4. Ortsunabhängig arbeiten und Präsenz zeigen
  5. Nutzen Sie KI für sich
  6. So bewältigen Sie Herausforderungen
  7. Fazit

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren nahezu alle Branchen erfasst und verändert. Auch in der Immobilienwirtschaft sind die Auswirkungen spürbar: Innovative Technologien optimieren bereits heute die Arbeitsabläufe von Unternehmen und stellen alte Konzepte auf den Kopf. Doch wie genau beeinflusst die Digitalisierung das Geschäft von Immobilienmaklern? Welche Chancen ergeben sich und welche Herausforderungen gilt es zu meistern?

Finden Sie heraus, wie Sie als Makler von der Digitalisierung profitieren können und welchen Mehrwert Sie Ihren Kunden bieten können.

Automatisierung als Chance der Digitalisierung 

Um Ihre Wettbewerbsvorteile langfristig zu sichern, sollten Sie sich spätestens jetzt mit den Vorteilen der Digitalisierung auseinandersetzen. Denn digitale Technologien ermöglichen eine deutliche Verbesserung Ihrer betrieblichen Prozesse. Die Folge sind nicht nur qualitativ hochwertigere und effizientere Ergebnisse, sondern vor allem Kosten- und Zeitersparnis. Automatisierungen können hier einen erheblichen Teil Ihrer Arbeitslast übernehmen –  schneller und weniger fehleranfällig.

Betrachten wir hierzu ein Beispiel aus der Praxis: Bisher hat es Sie viel Zeit gekostet, die Portalanfragen Ihrer Interessenten zu bearbeiten. Ständig das E-Mail-Postfach aktualisieren, E-Mails lesen, neue Adressdaten anlegen, Absagen versenden oder Exposés verschicken. Und das für jeden einzelnen Interessenten – bei der enormen Nachfrage auf dem aktuellen Wohnungsmarkt eine echte Herausforderung und ein gewaltiger Zeitfresser. Mit einem Anfragenmanager, der alle Portalanfragen automatisch bearbeitet, können Sie diese Aufgaben von Ihrer To-do-Liste streichen. Innerhalb weniger Sekunden werden Anfragen erfasst, neue Adressdatensätze der Interessenten erstellt und die richtigen Exposés verschickt – auch, wenn Sie gerade gar nicht im Büro sind. Und ganz nebenbei freuen sich Ihre Kunden über eine schnelle Antwort und guten Service.

Digitale Prozesse

Kundenbindung verbessern

Apropos zufriedene Kunden: Die Digitalisierung verändert auch die Art und Weise der Kundenkommunikation und schafft neue Wege zur Steigerung Ihrer Kundenbindung. So stehen Ihren Kunden Informationen zeit- und ortsungebunden zur Verfügung. Diese Entwicklung eröffnet Maklern die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen digital anzubieten und auf innovative Art und Weise zu präsentieren. Ein Beispiel hierfür ist ein Web-Exposé, das der Kunde überall und jederzeit öffnen kann, oder etwa Eigentümerstatistiken, die den Eigentümer immer auf dem aktuellen Vermarktungsstand seiner Immobilie halten. Ihr Kunde wird somit zu einem ständigen Begleiter und wird in Ihre Prozesse integriert. Nicht nur das Kundenerlebnis verbessert sich, auch die Kundenbindung zu Ihrer Zielgruppe wird intensiviert. Durch maßgeschneiderte digitale Kundenansprache schaffen Sie einen echten Mehrwert.

Daten nutzen und verwalten

Kundendaten erhalten durch die Digitalisierung einen ganz neuen Stellenwert. Sie sind ein wichtiger Schlüssel zur Kontaktpflege und Optimierung Ihrer Schwachstellen. Viele Makler haben hierfür ein Customer Relationship Management für sich entdeckt – zu Recht. Kundendaten lassen sich damit leicht bündeln, strukturieren und anschließend auswerten. Tools wie Online-Feedback oder Immofeedback geben Ihnen wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse Ihrer Kunden und liefern Zufriedenheitsdaten, die zur Optimierung Ihrer Prozesse genutzt werden können. Durch diese Technologien entsteht auf beiden Seiten eine Win-win-Situation: Sie perfektionieren Ihre Arbeit und gewinnen Alleinstellungsmerkmale und Ihre Kunden fühlen sich wertgeschätzt.

Wenn wir über Daten reden, darf der Datenschutz natürlich nicht fehlen, der im Zuge der Digitalisierung ein heiß diskutiertes Thema ist. Um der Skepsis Ihrer Kunden zu begegnen, ist eine rechtlich einwandfreie Vorgehensweise ebenso erforderlich wie ein sensibler Umgang mit den Daten. Eine transparente Aufklärung über die Datenerhebung, -speicherung und -nutzung ist essenziell, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu bewahren. Arbeiten Sie mit onOffice enterprise, empfiehlt sich hier zum Beispiel das DSGVO-Tool, das personenbezogene Daten automatisch und zuverlässig verwaltet.

Auch über den Speicherort Ihrer Kundendaten sollten Sie sich Gedanken machen. Die Implementierung von Cloud-Lösungen bedeutet nicht nur eine effiziente Verwaltung von Informationen, sondern schafft auch eine unabhängige Dateninfrastruktur für Immobilienunternehmen. Durch die Nutzung von Cloud-Systemen haben Sie als Makler die Möglichkeit, Ihre Daten in einem geschützten Umfeld zu speichern. Darüber hinaus können Sie jederzeit und von jedem Ort auf relevante Informationen zugreifen.

Ortsunabhängig arbeiten und Präsenz zeigen

Digitalisierung bedeutet auch digitale Präsenz Ihres Unternehmens. Der Einsatz von Social Media hat in der Immobilienbranche einen erheblichen Einfluss auf den ersten Eindruck beim Kunden. Durch gezielte Präsenz auf Plattformen wie Instagram oder Linkedin sprechen Sie Ihre potenziellen Kunden nicht nur direkt an, sondern gewinnen auch zusätzliche Daten. Wünsche und Vorstellungen Ihrer Kunden können durch die Analyse von Kommentaren oder Likes besser eingeschätzt werden. Diese Erkenntnisse können genutzt werden, um maßgeschneiderte Services anzubieten. Nach außen präsentieren Sie sich als modernes und kundenorientiertes Unternehmen, das mit seinen Kunden auf Augenhöhe interagiert.

Präsenz auf Social Media ist ein Muss – Präsenz im Büro hingegen nicht mehr, zumindest nicht immer. Mobiles Arbeiten beschäftigt auch die Immobilienbranche, denn mithilfe einer Software können Daten jederzeit und überall abgerufen werden. Noch praktischer ist eine mit der Software verbundene App, um auch bei Kundenterminen alle wichtigen Informationen auf einem mobilen Endgerät dabei zu haben. Kein Ausdrucken, kein Schleppen, kein Knicken.

Nutzen Sie KI für sich

Beim Thema Digitalisierung darf eines natürlich nicht fehlen: KI. Früher hat die Texterstellung zu Objekten oder die Berechnung von Infrastrukturdaten viel Zeit in Anspruch genommen, heute übernimmt das die künstliche Intelligenz. Nehmen wir als Beispiel den AI-Writer von onOffice: Anhand Ihrer bereits ausgefüllten Immobiliendaten schreibt die künstliche Intelligenz innerhalb weniger Sekunden einwandfreie Texte zum Objekt, zur Ausstattung oder zur Lage. Künstliche Intelligenzen entlasten Sie in Ihrem Arbeitsalltag von zeitraubenden Aufgaben und verbessern gleichzeitig die Kundenkommunikation. Nutzen Sie diese Möglichkeiten der Digitalisierung und stechen Sie aus der Masse hervor.

Paar, das sich digitale Exposes anschaut

So bewältigen Sie Herausforderungen

Neben all den Vorteilen bringt die Digitalisierung auch einige Herausforderungen in der Immobilienbranche mit sich, denen Sie als Makler begegnen müssen. Die Kundenkommunikation verändert sich nicht nur einseitig – auch Kunden sind heutzutage bestens informiert und bringen mehr Wissen mit als früher. Sich online im Vorhinein zu informieren ist längst an der Tagesordnung. Als Immobilienmakler stehen Sie damit vor der Herausforderung, sich noch intensiver vorzubereiten. Die Zeitersparnis durch eine Software können Sie zum Beispiel nutzen, um häufige Kundenfragen zu untersuchen oder noch einmal Ihre Unterlagen durchzugehen. Auch eine Anpassung Ihrer Kommunikationsstrategie ist nötig, um den Kontakt zu Ihren Kunden zu halten. Je häufiger Sie mit ihnen in Kontakt treten, desto bekannter werden Sie. Behalten Sie Ihr Ziel im Auge: Nicht Google, sondern Sie sollten der nächste Ansprechpartner für Ihre Kunden sein.

Die Nutzung der Möglichkeiten von Digitalisierung in Ihrem Maklerbüro erfordert zunächst natürlich technologische Kompetenz. Die Umstellung auf eine Software, der Aufbau einer Social-Media-Präsenz oder auch die Auseinandersetzung mit der Datenspeicherung bedeuten Aufwand und Weiterbildung. Nehmen Sie sich hierfür Zeit und beanspruchen Sie externe Hilfe von Experten. Der Weg dorthin lohnt sich, denn spätestens nach der Einrichtung werden Sie von den Vorteilen profitieren und die investierte Zeit doppelt zurückbekommen.

Daten, Daten, Daten. Bei der Informationsflut kann man schonmal schnell den Überblick verlieren und wichtige Informationen übersehen. Eine Maßnahme, um dieser Herausforderung zu begegnen, ist die Nutzung einer elektronischen Datenverarbeitung bzw. Software, die relevante Informationen selektiert. So erhalten Sie z.B. Unterstützung bei der Erstellung von Suchprofilen oder können individuelle Filter einfügen, um genau das zu finden, was Sie suchen.

Ein häufiger Einwand ist die zunehmende Konkurrenz durch Online-Portale und deren Einfluss auf die Maklertätigkeit. Einige Makler befürchten, zumindest teilweise ersetzt zu werden. Viele Portale bieten kundenorientierte Services an, welche im direkten Wettbewerb mit Ihren Dienstleistungen stehen. Wir können Sie erstmal beruhigen, denn der persönliche Kontakt zwischen Makler und Kunde kann nicht einfach ersetzt werden. Trotzdem ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen, die Digitalisierung für sich zu nutzen und moderne Arbeitsweisen zu etablieren. Finden Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal heraus und halten Sie den Kundenkontakt, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Fazit

Es ist wichtig, sich mit den Vorteilen der Digitalisierung auseinanderzusetzen und gezielt digitale Lösungen einzuführen. So können Sie nicht nur effizienter arbeiten und Zeit sparen, sondern auch Ihr Serviceangebot erweitern sowie eine stärkere Bindung zu Ihren Kunden aufbauen. Insgesamt lässt sich sagen: Wer als Immobilienmakler langfristig erfolgreich sein möchte, sollte die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und diese aktiv in seine Geschäftsstrategie integrieren.

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