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Bieterverfahren – Neue Wege für den Immobilienverkauf

Bieterverfahren Immobilienverkauf

Das Bieterverfahren ist im Ausland schon lange eine erfolgreiche und gängige Verkaufsart und gewinnt auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Hierzulande wird es allerdings noch oft mit der Immobilienversteigerung verwechselt und deshalb von vielen Verkäufern und Käufern gemieden. Wir haben für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst, worauf es bei einem Bieterverfahren ankommt und wie Sie Ihre Kunden von der Verkaufsstrategie überzeugen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Bieterverfahren im Überblick
  2. Unterschiede zur Immobilienversteigerung
  3. Vorteile des Bieterverfahrens 
  4. Nachteile des Bieterverfahrens
  5. Holen Sie Kundenfeedback ein

Bieterverfahren im Überblick

Im Gegensatz zum klassischen Verkauf, bei dem der Verkäufer den Angebotspreis vorgibt, schlägt beim Bieterverfahren der Kaufinteressent den Preis vor. Vorher findet meist eine offene Sammelbesichtigung statt, bei dem die Interessenten die Immobilie begutachten. Bei diesem Termin erhalten sie ein ausführliches Exposé und weitere Unterlagen, die sie zur Kaufpreisermittlung benötigen. Nach dem Besichtigungstermin beginnt die Gebotsfrist von etwa zwei bis vier Wochen, in der die potenziellen Käufer ihr Angebot abgeben. Nach Ablauf werden die Gebote ausgewertet und der Höchstbietende informiert. Der Verkäufer erhält eine Liste mit den unverbindlichen Geboten aller Interessenten und kann anschließend das höchstbietende Angebot annehmen – ist aber nicht zur Veräußerung verpflichtet, wenn der Angebotspreis nicht seinen Vorstellungen entspricht.

Unterschiede zur Immobilienversteigerung

Ein Bieterverfahren ist damit weder eine Auktion noch eine Versteigerung. Es wurde zunächst häufig bei Immobilien angewendet, die seit längerer Zeit nicht verkauft wurden. Mittlerweile wird es aber auch bei gefragten Immobilien eingesetzt, um höhere Preise zu erzielen.

Der größte Unterschied zu einer Versteigerung ist die Unverbindlichkeit des Gebots. Der Eigentümer ist beim Bieterverfahren nicht zum Verkauf gezwungen und muss auch nicht zwingend an den Meistbietenden verkaufen. Auf der anderen Seite ist das Gebot des Interessenten rechtlich nicht bindend und kann jederzeit zurückgezogen oder auch nachverhandelt werden. Eine rechtliche Verbindung zwischen Interessent und Verkäufer entsteht erst mit dem notariellen Kaufvertrag.

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Vorteile des Bieterverfahrens 

  • Das Bieterverfahren bietet sowohl Ihnen als Makler als auch den Verkäufern und Käufern einige Vorteile. Es ermöglicht einen schnellen Verkauf, vor allem dann, wenn das Kapital dringend benötigt wird. Die Dauer ist damit absehbar und planbar. Vor allem wenn bisherige Verkaufsversuche erfolglos waren, lockt das Verfahren weitere Interessenten an.
  • Da kein Mindestpreis festgelegt wird, müssen Sie als Makler nicht zwangsläufig eine Immobilienbewertung durchführen. Darüber hinaus verhindert ein einziger Sammeltermin Besichtigungstourismus und begünstigt einen kurzen Verkaufsablauf. Sie kommen so schneller zum Abschluss.
  • Das Bieterverfahren ermöglicht es Kaufinteressenten, eine Immobilie zum tatsächlichen Marktwert zu erwerben, da sich der Preis durch Angebot und Nachfrage ergibt. Stehen viele Interessenten in Konkurrenz, entsteht ein größerer Wettbewerb, wodurch ein höherer Preis erzielt werden kann. 

Nachteile des Bieterverfahrens

  • Das Bieterverfahren ist in Deutschland derzeit noch nicht weit verbreitet. Es weckt teilweise Misstrauen und viele Interessenten fragen sich, ob mit der Immobilie etwas nicht stimmt. 
  • Hinzu kommt, dass nicht alle potenziellen Käufer an einem Bieterverfahren teilnehmen möchten und Sie unter Umständen Käufer verschrecken. Vielen Interessenten ist es außerdem unangenehm, sich im direkten Wettbewerb gegen andere durchsetzen zu müssen. Die Enttäuschung ist groß, wenn sie am Ende leer ausgehen. 
  • Wenn die Immobilie beim ersten Versuch nicht verkauft wird, kann sie vor allem online schnell als „verbrannt“ gelten. Interessenten, die ein Haus bereits beim ersten Bieterdurchgang gesehen haben, erkennen sie wieder und hinterfragen die Seriosität des Angebots. Hinzu kommt, dass der Ausgang teilweise unberechenbar ist, da der Höchstbietende sein Gebot zurücknehmen kann und man sich nicht sicher sein kann, ob die unterlegenen Bieter überhaupt noch Interesse haben. Dadurch besteht das Risiko, dass der Verkauf doch nicht zustande kommt. Hinzu kommt, dass am Bieterverfahren auch Personen teilnehmen können, die gar nicht am Kauf interessiert sind. Es ist daher wichtig, dass Sie einen Qualifizierungsprozess für Kaufinteressenten etablieren, damit Verhandlungen nur mit bankgeprüften Interessenten geführt werden.

Holen Sie Kundenfeedback ein

Das Bieterverfahren ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Verkauf zu einem marktgerechten Preis. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sowohl Verkäufer als auch Käufer über den Ablauf detailliert aufklären. Dies kann zum Beispiel über Flyer und eine eigene Unterseite auf Ihrer Website erfolgen. Die Enttäuschung kann groß sein, wenn Interessenten bei einem Bieterverfahren leer ausgehen oder Eigentümer weniger als erwartet für die Immobilie bekommen. 

Sie sollten deshalb das Kundenfeedback als Basis für Ihre Serviceoptimierung aufnehmen. Was hat den Käufern und Verkäufern am Bieterverfahren gefallen? Was hat gefehlt? Was hätten Sie als Makler besser machen können? Mit dem Immofeedback von onOffice erfragen Sie dieses unmittelbare Feedback automatisiert. Das Tool verschickt eine E-Mail mit einem Feedbackformular an die ausgewählten Adressen. Der Versand der E-Mails und die abgegebene Bewertung werden in den Aktivitäten und im Maklerbuch eingetragen und können anschließend über den Statistik-Baukasten ausgewertet werden. So können Sie verfolgen, wie zufrieden Ihre Kunden mit Ihrer Dienstleistung waren und welche Punkte optimiert werden sollten. Ihr Vorteil: Der Kunde fühlt sich in seiner Meinung wertgeschätzt und gut aufgehoben.

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